Das hier ist keine geschönte Version von mir. Ich habe jahrelang meine Gefühle betäubt – mit Essen, mit Arbeit, mit Ablenkung – statt sie zu fühlen. Was sich geändert hat: Ich laufe nicht mehr weg. Und genau deshalb kann ich heute dableiben, wenn es schwer wird – bei mir selbst und bei einem anderen Menschen.

Der Mann hinter den Kilos

Ein paar Fakten, damit du weisst, wen du vor dir hast: Ich wiege 135 Kilo, ich lebe von einer IV-Rente, und ich wohne allein. Ich verstecke das nicht – aber es ist auch nicht das Wichtigste an mir, und es soll nicht das Erste sein, was zwischen uns steht.

Lange Zeit war Essen mein Anästhetikum. Wenn die Einsamkeit zu laut wurde, habe ich sie zugedeckt. Mit Schokolade. Mit Pizza um 2 Uhr nachts. Mit allem, was den Schmerz für eine halbe Stunde leiser macht.

Ich wusste, was ich tat. Ich bin nicht dumm. Ich gehe vier Mal pro Woche ins Gym. Ich kenne die Kalorientabellen auswendig. Aber Wissen hilft nicht gegen Gefühle, die keinen Platz haben. Mein Körper hat gespeichert, was mein Kopf nicht verarbeiten konnte.

Und dann, eines Morgens, sass ich auf dem Bettrand und habe mir eine Frage gestellt, die alles verändert hat: Was, wenn ich aufhöre wegzulaufen – und stattdessen hinfühle?

Durch den Kern hindurch

Kennst du diesen Moment, wenn ein Gefühl so gross wird, dass du denkst, es zerreisst dich? Wenn die Angst so eng wird, dass du nicht mehr atmen kannst? Wenn die Traurigkeit so tief ist, dass du glaubst, du ertrinkst darin?

Ich kannte das. Und ich habe immer dasselbe getan: Flucht. Essen. Ablenkung. Funktionieren. Alles, nur nicht hinfühlen.

Bis ich begriffen habe: Gefühle sind wie ein Tunnel. Dunkel. Eng. Beängstigend. Aber sie haben ein Ende. Wenn du den Mut hast, hindurchzugehen – nicht drumherum, nicht darüber hinweg, sondern mitten durch den Kern – dann passiert etwas, das du nicht erwartest: Stille. Weite. Frieden.

Nicht die Abwesenheit von Schmerz. Sondern die Erfahrung, dass der Schmerz dich nicht zerstört hat. Dass du immer noch da bist. Dass du stärker bist als das, wovor du dein ganzes Leben lang weggelaufen bist.

Ich will mich fallen lassen – aber ich habe Angst

Das Auge des Sturms

Mein Leben ist nicht ruhig. IV-Verfügungen, Formulare, Ämter, die über mein Existenzminimum entscheiden. Ein Körper, der sich anfühlt wie ein Schlachtfeld. Nachbarn, die Wände haben. Eine Gesellschaft, die sagt: "Riss dich zusammen."

Der Sturm tobt. Jeden Tag. Und lange habe ich versucht, den Sturm zu stoppen. Ihn zu kontrollieren. Die perfekte Lösung zu finden. Den perfekten Körper. Die perfekte Routine. Die perfekte Antwort auf das Amt.

Aber der Sturm lässt sich nicht stoppen. Er gehört zum Leben.

Was ich gelernt habe: Es gibt einen Ort mitten im Sturm, an dem es still ist. Das Auge. Und dieses Auge findest du nicht, indem du kämpfst. Du findest es, indem du aufhörst zu kämpfen. Indem du dich hinsetzt, die Augen schliesst und sagst: Okay. Ich fühle das jetzt.

Nicht "Ich löse das jetzt." Nicht "Ich verstehe das jetzt." Sondern: Ich fühle das jetzt.

Hingabe lernen – Kontrolle loslassen

Ich kenne nur Überleben

Die meiste Zeit meines Lebens war ich im Überlebensmodus. Funktionieren. Durchhalten. Nicht zusammenbrechen. Bloss niemandem zeigen, wie es wirklich aussieht hinter der Fassade.

Überleben ist das Gegenteil von Leben. Im Überlebensmodus spürst du nichts. Du bist taub. Effizient. Eine Maschine. Du erledigst Dinge, aber du erlebst nichts. Du funktionierst, aber du fühlst nicht.

Ich suche eine Frau, die den Unterschied kennt. Die vielleicht selbst gerade nur überlebt – nachts allein mit dem Baby, morgens allein mit dem Kaffee, abends allein mit der Stille. Eine Frau, die spürt: Das kann doch nicht alles sein.

Und die bereit ist, gemeinsam den Schritt vom Überleben ins Leben zu wagen.

Allein stark sein – Warum es dich zerstört

Mein Spiegel um 3 Uhr nachts

Es gibt Nächte, in denen ich aufwache und nicht wieder einschlafen kann. Dann stehe ich auf, gehe ins Bad und schaue in den Spiegel. Ein grosser Mann, müde Augen – und einer, der gelernt hat, die Stille um diese Uhrzeit auszuhalten.

Früher hätte ich den Kühlschrank aufgemacht. Heute stehe ich einfach da. Und fühle. Die Einsamkeit. Die Sehnsucht. Den Wunsch, dass jemand neben mir liegt, der atmet. Der warm ist. Der da ist.

Und dann passiert etwas Seltsames: Die Einsamkeit wird leiser. Nicht weil sie verschwindet. Sondern weil ich aufgehört habe, vor ihr wegzulaufen. Weil ich sie angeschaut habe. Durch den Kern hindurch.

Vielleicht kennst du solche Nächte. Vielleicht liegst du gerade wach, das Baby schläft endlich, und die Stille drückt. Vielleicht hast du gerade in dein Handy getippt, weil du irgendetwas suchst – und bist hier gelandet.

Nachts wach, Baby schreit – und du bist allein

Allein einschlafen – Die Sehnsucht nach Wärme

Warum ich das öffentlich schreibe

Weil ich die Masken satthabe. Meine eigenen und die der Welt. Weil ich glaube, dass Heilung dort beginnt, wo wir aufhören zu lügen. Vor uns selbst und vor anderen.

Ich könnte auf Tinder ein Profil basteln. "Sportlich, humorvoll, liebt Reisen." Ich könnte meine Kilos verstecken und meine IV verschweigen und den coolen Typen spielen. Aber was hätte das für einen Sinn? Du würdest dich in eine Fassade verlieben. Und ich würde mich fragen, ob du mich noch willst, wenn die Fassade fällt.

Also lasse ich sie gleich weg. Das hier bin ich. Ungefiltert. Unperfekt. Und bereit, genau so geliebt zu werden.

Warum ein unperfekter Mann der bessere Partner ist

Was ich gelernt habe (und was ich dir geben kann)

Durch meine eigene Reise habe ich etwas gelernt, das die meisten Männer nicht können: Ich kann aushalten. Nicht weil ich hart bin. Sondern weil ich weich geworden bin.

Ich kann deine Tränen aushalten, weil ich meine eigenen kenne. Ich kann deine Erschöpfung halten, weil ich weiss, wie es sich anfühlt, am Ende zu sein. Ich kann deine Angst tragen, weil ich durch meine eigene hindurchgegangen bin.

Das ist kein Heldentum. Das ist das Ergebnis von vielen Nächten, in denen ich allein vor dem Spiegel stand und mich entschieden habe: Ich fühle das jetzt. Ich renne nicht mehr weg.

Und genau deshalb kann ich dir etwas geben, das selten geworden ist: Arme, die nicht loslassen, wenn es unbequem wird. Hände, die nicht zurückzucken, wenn du weinst. Einen Mann, der da bleibt – weil er gelernt hat, bei sich selbst zu bleiben.

Was ich suche

Ich suche keine perfekte Frau. Ich suche eine echte.

Eine Frau, die ihre Sehnsucht nicht mehr versteckt. Die nachts wach liegt und sich fragt, ob es da draussen jemanden gibt, der sie wirklich meint. Die erschöpft ist vom Starksein. Die spürt, dass ihr Körper nach mehr schreit als nach Schlaf.

Vielleicht bist du Mama. Vielleicht nicht. Vielleicht hast du Milchstau. Vielleicht hast du einfach Hauthunger. Was zählt, ist nicht deine Situation. Was zählt, ist dein Mut, dich zu zeigen.

Wenn du dich nach jemandem sehnst, der weiss, wohin die Energie gehört. Der Verantwortung für sein Leben übernimmt. Der weiss, wie unperfekt er ist – und trotzdem steht. Dann bin ich für dich da.

Sehnsucht nach Nähe – Du bist nicht die Einzige

Du darfst bedürftig sein


Fragen, die du vielleicht hast

Was bedeutet "durch den Kern hindurch"?

Es bedeutet, ein Gefühl nicht zu umgehen, sondern mitten hindurchzugehen. Statt Schmerz zu betäuben oder wegzudrücken, lässt du ihn zu – und erlebst, dass er dich nicht zerstört. Dahinter wartet Stille. Wie ein Tunnel: dunkel, eng, aber mit Licht am Ende.

Warum schreibt ein Mann so offen über seine Gefühle?

Weil ich jahrelang das Gegenteil gemacht habe – und es mich fast zerstört hat. Ich habe gefressen statt zu fühlen, mich abgelenkt statt hinzuschauen. Heute weiss ich: Ein Mann, der seine Gefühle zeigt, ist nicht schwach. Er ist der Einzige, der dich wirklich halten kann.

Was hat das mit mir als Frau zu tun?

Vielleicht mehr als du denkst. Vielleicht sehnst du dich nach jemandem, der nicht wegläuft, wenn es schwierig wird. Der seine eigene Tiefe kennt – und deshalb auch deine aushält. Dieser Text zeigt dir, wer ich bin. Nicht die polierte Version. Die echte.

Was ist diese Seite?

Das ist die persönliche Seite eines Mannes, der eine Frau sucht. Ich schreibe offen über das, was ich gelernt habe: Gefühle aushalten, Nähe ernst nehmen und nicht wegzulaufen, wenn es schwierig wird.

Wenn du dich wiedererkennst

Dann darf daraus ein Gespräch entstehen. Nicht als Lösung für Schmerzen, nicht als Druck, sondern als freiwilliger erster Kontakt zwischen zwei Menschen.

Du entscheidest, was du schreibst und wie schnell es weitergeht. Ein kurzer Satz reicht, wenn du wirklich schreiben möchtest.

Ich suche eine Frau für eine echte, monogame Beziehung in der Schweiz, realistisch erreichbar im Raum Solothurn/Bern oder nicht zu weit weg.

Am einfachsten zuerst über Telegram — dort brauchst du deine Telefonnummer nicht herzugeben. WhatsApp nur, wenn du das ohnehin möchtest.

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Auf WhatsApp schreiben

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