Es ist 3 Uhr morgens.
Das Baby schreit. Wieder.
Du schälst dich aus dem Bett. Deine Augen brennen. Dein Rücken schmerzt. Jeder Knochen in deinem Körper fühlt sich schwer an wie Blei.
Du nimmst das Kleine hoch. Wiegst es. Läufst durch die dunkle Wohnung.
“Pssst. Alles gut. Mama ist da.”
Du sagst es zu dem Baby. Aber in deinem Kopf schreit eine Stimme:
“Und wer ist für mich da?”
Niemand.
Die Wohnung ist still, bis auf das Wimmern des Babys. Kein Partner, der sich im Bett umdreht. Keine starke Hand, die dir kurz über den Rücken streicht. Keine Stimme, die sagt: “Leg dich hin, ich mach das.”
Du bist allein mit Baby.
Nicht nur jetzt, um 3 Uhr morgens. Sondern immer.
Die Last, die niemand sieht
Alle sagen: “Du schaffst das. Du bist so stark.”
Sie meinen es nett. Aber sie haben keine Ahnung.
Sie sehen nicht, wie du die Einkäufe in den dritten Stock schleppst, mit dem Maxi-Cosi im anderen Arm. Sie sehen nicht, wie du duschst – mit offener Kabine, immer bereit, rauszuspringen, wenn es weint. Sie sehen nicht, wie du am Küchentisch sitzt und auf eine Rechnung starrst, während der Brei kalt wird.
Allein mit Baby zu sein, bedeutet: Du bist immer im Dienst.
Es gibt keinen Feierabend. Es gibt keine “Übergabe”. Es gibt keine Pause.
Du bist CEO, Logistik-Manager, Krankenschwester, Putzfrau, Köchin und Trösterin in einem. 24 Stunden am Tag. 7 Tage die Woche.
Der Körper vergisst nicht
Negron et al. (2013) haben gezeigt: Mütter ohne soziale Unterstützung haben signifikant höhere Cortisol-Spiegel. Dein Körper ist im dauerhaften Alarmzustand.
Du spürst das:
- Deine Schultern sind hart wie Stein.
- Dein Kiefer ist verspannt.
- Du bist “überreizt” – jedes Geräusch ist zu viel.
Und gleichzeitig ist da dieses paradoxe Gefühl:
Du bist “Touched Out” – du willst nicht mehr angefasst, beklettert, besabbert werden. Dein Körper gehört nicht mehr dir.
Aber gleichzeitig bist du “Touch Starved”. Du verhungerst nach Berührung.
Nicht nach der fordernden Berührung eines Kindes. Sondern nach der gebenden Berührung eines Mannes. Nach einer Umarmung, in die du dich fallen lassen kannst. Nach Händen, die dich halten, nicht etwas von dir wollen.
Die Lüge von der “Super-Mama”
Die Gesellschaft feiert die “starke Alleinerziehende”.
Das ist zynisch.
Es ist, als würde man jemanden loben, der ertrinkt, weil er so schön strampelt.
Der Mensch ist ein Herdentier. Wir sind nicht gemacht, um Kinder allein großzuziehen. Wir brauchen den Clan. Das Dorf.
Wenn du dich überfordert fühlst, hast du nicht versagt. Du bist einfach in einer unnatürlichen Situation.
Du trägst die Last von zwei Elternteilen auf zwei Schultern. Natürlich bist du müde.
Was dir wirklich fehlt
Du denkst vielleicht, du brauchst einen Babysitter. Oder eine Putzhilfe. Oder mehr Geld.
Ja, das würde helfen. Praktisch.
Aber emotional?
Wenn du ehrlich bist, fehlt dir etwas anderes:
Jemand, bei dem du die Verantwortung kurz ablegen darfst.
Nicht für immer. Nur für einen Moment.
Jemand, der reinkommt und sagt: “Ich bin da.” Jemand, an den du dich anlehnen kannst, während du das Fläschchen gibst. Jemand, dessen Körper größer und stärker ist als deiner, und der dir wortlos signalisiert: Du musst jetzt nicht stark sein.
Du trägst das Baby. Aber wer trägt dich?
Ein Angebot an dich
Ich bin Simon. Ich lebe in Zuchwil.
Ich kann dir dein Kind nicht abnehmen. Ich bin kein Babysitter und kein Ersatzvater.
Aber ich kann dich halten.
Ich suche keine Frau, für die ich den Alltag organisiere. Ich suche eine Frau, die sich nach dem Moment der Stille sehnt.
Stell dir vor: Das Baby schläft endlich. Du musst nichts tun. Nichts aufräumen. Nichts regeln. Du liegst einfach da. Und da sind warme Hände. Ein starker Körper. Du spürst: Hier ist jemand. Ich bin nicht allein.
Dein Nervensystem fährt runter. Zum ersten Mal seit Tagen. Der Knoten im Magen löst sich. Vielleicht weinst du. Vielleicht schläfst du ein. Vielleicht genießt du einfach nur.
Warum ich das tue
Ich sehe dich. Ich sehe die Frauen im Supermarkt, den leeren Blick, die Augenringe, das Kind am Arm. Die meisten Männer sehen “Stress”. Ich sehe eine Frau, die unglaublich viel leistet – und die kurz davor ist, zu zerbrechen.
Mich fasziniert diese Stärke. Aber noch mehr fasziniert mich, was passiert, wenn diese Stärke weich werden darf.
Ich will der Ort sein, an dem du weich werden darfst. Nicht aus Mitleid. Sondern weil ich die Intimität liebe, die entsteht, wenn eine Frau ihre Rüstung ablegt.
Du musst nicht alles allein tragen
Du bist alleinerziehend und einsam? Das ist kein Zustand, den du aushalten musst, bis das Kind 18 ist.
Du hast Bedürfnisse. Du hast einen Körper. Du bist eine Frau, nicht nur eine Mutter.
Brauchst du jemanden, der dich hält?
Dann hol dir diesen Halt.
Nicht als Dienstleistung. Sondern als Begegnung.
Der erste Schritt
Vielleicht denkst du: “Ich habe keine Zeit dafür. Ich habe keine Kraft für Dating.”
Gut. Ich will kein “Dating”. Ich will keine stundenlangen Chats über Hobbys, die du eh nicht mehr ausüben kannst.
Ich biete dir eine Oase. Einen Raum, in dem du Du sein darfst.
Schreib mir auf Telegram. Sag einfach: “Ich bin allein mit Baby und ich bin müde.”
Ich verstehe das.
Über Simon Ich bin 37, lebe in Zuchwil (SO) und biete einen Raum für Frauen, die sich nach echter, haltender Nähe sehnen. Kein Therapeut, kein Coach – einfach ein Mann. Mehr über mich →
FAQ: Allein mit Baby & Partnersuche
Ich habe Angst, mein Kind zu vernachlässigen, wenn ich mich treffe.
Ein entspannte Mutter ist das Beste, was deinem Kind passieren kann. Wenn dein Tank leer ist, kannst du nichts geben. Nähe zu tanken ist Fürsorge – für dich und dein Kind.
Ich bin abends zu müde für alles.
Das ist okay. Ich erwarte kein Entertainment. Ich erwarte keine “Performance”. Wenn du einfach nur in meinem Arm einschlafen willst, ist das das größte Kompliment für mich.
Stört es dich, dass ich ein Kind habe?
Nein. Es ist Teil von dir. Es zeigt, dass du lieben und sorgen kannst. Ich suche keine “unbelastete” Frau. Ich suche eine echte.