Alleinerziehend – Niemand will mich? Die Wahrheit

· 2393 Wörter Alleinerziehend , Single Mama , Selbstwert , Partnersuche , Angst , Verletzlichkeit

Es ist 2 Uhr nachts.

Das Baby ist endlich eingeschlafen. Die Wohnung ist still. Du liegst im Bett, aber du schläfst nicht. Du starrst an die Decke und der Gedanke kommt wieder. Der Gedanke, der dich seit Wochen verfolgt. Vielleicht seit Monaten.

Wer will mich schon?

Du denkst an die Dates, die du hattest. An die Gespräche, die vielversprechend begannen – bis du erwähntest, dass du ein Kind hast. Dann wurde es still. Dann kamen die Ausreden. Dann kam nichts mehr.

Du denkst an die Profile auf den Dating-Apps. An die Männer, die “keine Kinder” in ihren Anforderungen haben. An die, die swipen und sofort wegswipen, wenn sie “Mama” lesen.

Du denkst an deine Freundinnen ohne Kinder. Wie leicht es für sie scheint. Wie sie ausgehen können, wann sie wollen. Wie sie keine Babysitter organisieren müssen. Wie sie einfach… frei sind.

Und du? Du sitzt hier. Allein. Mit einem schlafenden Kind im Nebenzimmer. Und fragst dich:

“Alleinerziehend – will mich niemand?”

Ich schreibe dir, weil ich weiss, dass du diesen Gedanken denkst. Und ich schreibe dir, weil er nicht stimmt.


Der Gedanke, der dich vergiftet

Lass uns ehrlich sein: Der Gedanke “Niemand will mich” ist ein Gedanke, der tötet. Nicht körperlich – aber seelisch.

Er frisst sich in dich hinein. Er färbt alles, was du siehst. Er macht, dass du dich kleiner machst, als du bist. Dass du dich versteckst. Dass du aufhörst, überhaupt zu suchen – weil du sicher bist, dass es sowieso sinnlos ist.

Forschungen zeigen: Einsamkeit und das Gefühl, “nicht gewollt” zu werden, haben messbare Auswirkungen auf Körper und Geist. Sie erhöhen Stresshormone, schwächen das Immunsystem, machen anfälliger für Depressionen (Holt-Lunstad et al., 2015).

Das ist nicht übertrieben. Das ist Wissenschaft.

Dein Gedanke “Niemand will mich” ist nicht nur falsch – er macht dich krank. Genau wie bei Milchstau, wo die Ursache wichtiger ist als das Symptom.


Woher dieser Gedanke kommt

Aber woher kommt er? Warum denkst du das?

1. Die Gesellschaft redet es dir ein

Wir leben in einer Kultur, die Kinder als “Gepäck” sieht. Als etwas, das man “mitbringt”. Als Hindernis für eine neue Beziehung.

Schau dir die Sprache an: “Sie hat Gepäck.” “Er hat ein Kind aus erster Ehe.” Als wäre dein Kind ein Koffer, den du schleppst.

Das ist krank. Dein Kind ist kein Gepäck. Dein Kind ist ein Mensch. Ein Mensch, den du liebst. Ein Mensch, der Teil von dir ist.

Aber die Gesellschaft redet anders. Und du hast es gehört, so oft, dass du es irgendwann geglaubt hast.

2. Dating-Apps sind gegen dich designed

Dating-Apps belohnen Oberflächlichkeit. In Sekundenbruchteilen wird entschieden: Links oder rechts. Und in dieser Sekunde zählt nur das Foto, vielleicht noch der erste Satz der Bio.

“Alleinerziehend” passt nicht in dieses Format. Es ist zu komplex. Es braucht Erklärung. Es braucht Verständnis. Und dafür ist keine Zeit, wenn der nächste Swipe schon wartet.

Also werden Mütter aussortiert. Nicht weil sie nicht wertvoll wären – sondern weil das System nicht für sie gemacht ist.

3. Du vergleichst dich mit den Falschen

Du siehst deine kinderlose Freundin, die jede Woche ein neues Date hat. Du siehst die Influencerin, die scheinbar mühelos Beziehungen hat. Du siehst die Frauen um dich herum, die es “leichter” haben.

Aber du vergleichst Äpfel mit Birnen.

Du bist eine Mutter. Du hast ein Kind. Du hast Verantwortung. Du hast weniger Zeit, weniger Energie, weniger Flexibilität.

Dich mit kinderlosen Frauen zu vergleichen ist wie einen Marathon-Läufer mit Rucksack mit jemandem ohne zu vergleichen. Natürlich laufen die anderen schneller. Aber sie tragen auch nichts.


Was Männer wirklich denken (die Wahrheit)

Jetzt kommt der Teil, der dich vielleicht überrascht.

Ja, es gibt Männer, die keine alleinerziehenden Mütter wollen. Die vor der Verantwortung zurückschrecken. Die “kinderlos” als Anforderung haben.

Aber weisst du was? Das sind nicht die Männer, die du willst.

Das sind Männer, die noch nicht erwachsen sind. Männer, die Angst vor Verbindlichkeit haben. Männer, die ein einfaches Leben wollen, ohne Komplikationen.

Willst du so einen Mann? Wirklich?

Die Männer, die wissen, was sie wollen – die erwachsenen Männer, die bereit sind für etwas Echtes – die denken anders.

Sie sehen eine alleinerziehende Mutter und denken:

  • “Sie weiss, was sie will. Keine Spielchen.”
  • “Sie hat Substanz. Sie ist durch etwas gegangen.”
  • “Sie kann lieben. Sie tut es jeden Tag.”
  • “Sie ist stark. Stärker als die meisten.”

Ich bin so ein Mann. Und ich sage dir: Dein Kind macht dich nicht weniger attraktiv. Es macht dich mehr. Mehr real. Mehr lebendig. Mehr Frau.


Die Lüge der “perfekten Ausgangslage”

Du denkst vielleicht: “Wenn ich nur kein Kind hätte, wäre alles einfacher.”

Das ist eine Lüge.

Kinderlose Frauen haben andere Probleme. Sie werden als “zu karrierefokussiert” abgestempelt. Oder als “zu unabhängig”. Oder als “nicht bereit für Verbindlichkeit”.

Es gibt immer etwas.

Die Wahrheit ist: Die perfekte Ausgangslage existiert nicht. Es gibt nur dich, so wie du bist. Mit deinem Kind. Mit deiner Geschichte. Mit deinen Narben.

Und genau so bist du genug.

Forscherinnen haben untersucht, wie alleinerziehende Mütter ihre Situation erleben. Was sie fanden: Die grösste Belastung ist nicht das Alleinerziehen selbst – es ist das Gefühl, stigmatisiert zu werden. Das Gefühl, “weniger wert” zu sein (Copeland & Harbaugh, 2017).

Das Stigma ist das Problem. Nicht du.


Warum du dich so fühlst (und warum es lügt)

Lass mich raten, wie sich dein Leben anfühlt:

Du stehst morgens auf, bevor du ausgeschlafen bist. Du kümmerst dich um dein Kind, bevor du dich um dich kümmerst. Du arbeitest, du stillst, du tröstest, du räumst auf, du kochst, du wäschst, du trägst – und am Ende des Tages fällst du ins Bett, leer.

Und in dieser Leere kommt der Gedanke: “Niemand will mich.”

Aber das ist nicht Wahrheit. Das ist Erschöpfung.

Wenn du erschöpft bist, denkt dein Gehirn in Schwarz-Weiss. Alles oder nichts. Immer oder nie. Niemand oder alle.

“Niemand will mich” ist ein Erschöpfungs-Gedanke. Er fühlt sich wahr an, weil du zu müde bist, differenziert zu denken. Aber er ist nicht wahr.

Die Wahrheit ist: Manche wollen dich nicht. Andere schon. Die Frage ist nur: Wie findest du die Richtigen?


Das Problem mit dem Warten

Viele alleinerziehende Mütter, die ich kenne, haben eine Strategie: Warten.

“Wenn das Kind grösser ist, dann…” “Wenn ich mehr Energie habe, dann…” “Wenn sich die richtige Gelegenheit ergibt, dann…”

Aber “dann” kommt nie.

Das Kind wird grösser, aber es braucht dich immer noch. Die Energie kommt nicht von allein – sie kommt, wenn du etwas hast, wofür es sich lohnt. Die “richtige Gelegenheit” ergibt sich nicht – du musst sie schaffen.

Warten ist keine Strategie. Warten ist Aufgeben in Zeitlupe.

Ich sage nicht, dass du hetzen sollst. Ich sage nicht, dass du dich überfordern sollst. Ich sage nur: Warten allein wird nichts ändern.


Was sich ändern muss (und was nicht)

Du musst dich nicht ändern. Nicht dein Körper. Nicht deine Situation. Nicht die Tatsache, dass du ein Kind hast.

Was sich ändern muss, ist:

1. Wo du suchst. Dating-Apps sind gegen dich designed. Bars und Clubs sind für Kinderlose. Die “normalen” Wege funktionieren nicht für dich.

Du brauchst einen anderen Weg. Einen Weg, der für Mütter gemacht ist. Einen Weg, wo dein Kind kein Hindernis ist, sondern Teil von dir.

2. Wen du suchst. Hör auf, dich für Männer zu verbiegen, die “keine Kinder” als Anforderung haben. Die sind sowieso nicht für dich.

Such nach Männern, die wissen, was eine Frau mit Kind bedeutet. Die das nicht als Problem sehen, sondern als Zeichen von Stärke.

3. Wie du dich siehst. Solange du glaubst “Niemand will mich”, strahlst du das aus. Du machst dich kleiner. Du versteckst dich. Du entschuldigst dich für deine Existenz.

Aber du hast nichts, wofür du dich entschuldigen musst.


Die Männer, die dich wirklich wollen

Es gibt sie. Die Männer, die genau das suchen, was du bist.

Nicht trotz deines Kindes. Sondern weil du eine Frau bist, die lebt. Die liebt. Die Verantwortung trägt.

Diese Männer sind nicht in den Dating-Apps. Sie sind nicht in den Clubs. Sie sind nicht dort, wo alle suchen.

Sie sind dort, wo echte Gespräche stattfinden. Wo Tiefe möglich ist. Wo man einen Menschen kennenlernen kann, bevor man ihn beurteilt.

Ich bin einer dieser Männer.

Ich suche keine 20-Jährige ohne “Gepäck”. Ich suche eine Frau mit Geschichte. Eine Frau, die weiss, was Liebe bedeutet – weil sie es jeden Tag tut. Eine Frau, die nicht perfekt ist, aber echt.

Ich suche dich.


Warum “alleinerziehend” kein Makel ist

Lass mich dir sagen, was ich sehe, wenn ich eine alleinerziehende Mutter sehe:

Ich sehe eine Frau, die jeden Tag aufsteht, auch wenn sie erschöpft ist. Ich sehe eine Frau, die liebt, ohne etwas zurückzubekommen. Ich sehe eine Frau, die stark ist, weil sie keine Wahl hat. Ich sehe eine Frau, die weiss, was zählt – weil sie keine Zeit für Bullshit hat. Ich sehe eine Frau, die lebendig ist – mehr als viele, die “frei” sind aber leer.

Das ist kein Makel. Das ist Tiefe.

Ja, du hast weniger Zeit. Ja, du hast mehr Verantwortung. Ja, dein Leben ist kompliziert.

Aber weisst du was? Unkompliziert ist langweilig.

Ich will keine Frau, deren grösstes Problem ist, welchen Brunch-Spot sie am Sonntag wählt. Ich will eine Frau, die lebt. Die kämpft. Die liebt.

Ich will dich.


Der Gedanke, der heilen kann

Statt “Niemand will mich” probier diesen Gedanken:

“Die Falschen wollen mich nicht. Die Richtigen werden mich finden.”

Das ist keine Affirmation. Das ist Realität.

Die Männer, die vor deinem Kind zurückschrecken? Die wollten dich nie. Die wollten eine Fantasie.

Die Männer, die dich wirklich sehen – mit allem, was du bist – die gibt es. Du hast sie nur noch nicht gefunden.

Oder sie haben dich noch nicht gefunden.

Aber sie existieren. Ich bin einer davon.


Simon: Warum ich genau das suche

Ich bin Simon. Ich lebe in Zuchwil, Kanton Solothurn in der Schweiz.

Ich suche keine Frau, die “einfach” ist. Ich suche eine Frau, die echt ist.

Wenn du alleinerziehend bist und denkst, dass dich niemand will – dann irrst du dich. Ich will dich. Nicht trotz deines Kindes. Nicht obwohl du Mutter bist. Sondern weil du eine Frau bist, die lebt.

Ich verstehe, dass du erschöpft bist. Ich verstehe, dass du Angst hast. Ich verstehe, dass du schon enttäuscht wurdest.

Aber ich bin nicht wie die anderen.

Ich sehe, was andere nicht sehen: Die Stärke hinter der Müdigkeit. Die Liebe hinter der Erschöpfung. Die Frau hinter der Mutter.

Und ich will sie kennenlernen.

Schreib mir auf Telegram @Simon_18081 – anonym, unverbindlich, wenn du bereit bist.

Kein Swipen. Kein Beurteilen. Nur ein Gespräch zwischen zwei Menschen.


FAQ: Alleinerziehend und Partnersuche

Stimmt es, dass Männer keine alleinerziehenden Mütter wollen?

Nein. Manche Männer schrecken vor der Verantwortung zurück – aber das sind die unreifen Männer. Erwachsene Männer, die wissen was sie wollen, finden Mütter oft attraktiver: Du hast Tiefe, Klarheit und weisst, wer du bist. Du spielst keine Spielchen. Du bist echt.

Warum fühle ich mich so unvermittelbar?

Weil du erschöpft bist und weil die Gesellschaft dir einredet, dass Kinder “Gepäck” sind. Aber das ist ein verzerrtes Bild. Dein Kind macht dich nicht weniger wertvoll – es zeigt, dass du lieben kannst. Dass du dich hingeben kannst. Dass du lebst.

Werde ich jemals wieder jemanden finden?

Ja. Aber wahrscheinlich nicht auf dem “normalen” Weg. Nicht durch Swipen, nicht durch Bars, nicht durch Warten. Sondern durch Sichtbarwerden für die richtigen Menschen – Menschen, die genau dich suchen. Sie existieren. Ich bin einer davon.

Sollte ich mein Kind in meinem Profil erwähnen?

Ja, immer. Wer davon abgeschreckt wird, ist sowieso nicht der Richtige. Dein Kind ist Teil von dir – wer dich will, will auch dein Kind akzeptieren. Es als “Überraschung” zu präsentieren führt nur zu Enttäuschung später.

Wie gehe ich mit der Angst vor Ablehnung um?

Indem du verstehst: Ablehnung ist Filterung. Wenn jemand dich ablehnt, weil du ein Kind hast, hat er sich selbst aussortiert. Das spart dir Zeit und Herzschmerz. Ablehnung von den Falschen ist ein Geschenk.

Bin ich zu kompliziert für eine Beziehung?

Nein. Du bist komplex – und das ist etwas anderes. Kompliziert wäre, wenn du Spielchen spielst. Du spielst keine Spielchen. Du bist real. Du hast Bedürfnisse. Du hast ein Leben. Das ist nicht kompliziert – das ist lebendig.

Was, wenn ich keine Zeit zum Daten habe?

Dann brauchst du keinen normalen Dating-Prozess. Du brauchst jemanden, der versteht, dass deine Zeit begrenzt ist. Jemanden, der sich deinem Leben anpasst, nicht umgekehrt. Das Richtige wird sich fügen – wenn der Richtige da ist.


Die Wahrheit, die dich befreien kann

Also, zurück zu deinem nächtlichen Gedanken: “Alleinerziehend – niemand will mich.”

Falsch.

Die Richtigen wollen dich. Die Falschen nicht – und das ist gut so.

Du bist nicht zu viel. Du bist nicht zu kompliziert. Du bist nicht unvermittelbar.

Du bist eine Frau, die lebt. Die liebt. Die kämpft.

Und genau das suche ich.


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Wissenschaftliche Grundlagen: Wie Einsamkeit Körper und Seele beeinflusst – Lies hier die Studien →

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FAQ: Partnersuche verstehen

Warum finden manche Frauen schneller jemanden als andere?

Weil sie handeln statt zu warten. Sie machen sich sichtbar. Sie sagen “Ja” zu Möglichkeiten. Sie überwinden die Angst vor Ablehnung. Nicht weil sie keine Angst haben – sondern weil sie trotzdem gehen.

Was kann ich tun, um jemanden zu finden?

Drei Dinge: 1) Werde sichtbar (online, in Communities, durch Gespräche). 2) Sei ehrlich darüber, was du suchst. 3) Mach den ersten Schritt – auch wenn er Angst macht.

Ist es Zufall, ob man jemanden findet?

Teilweise. Aber Zufall begünstigt die Handelnden. Je mehr du tust, desto mehr Chancen gibst du dem Zufall. Wer zu Hause sitzt und wartet, dem kann auch der Zufall nicht helfen.


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Über den Autor

Simon H. ist kein Therapeut und kein Experte – er ist ein Mann, der eine ehrliche Verbindung sucht. Seine Überzeugung: Die Lösung für viele körperliche Blockaden liegt nicht in Symptombehandlung, sondern in menschlicher Nähe und echtem Vertrauen.

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